Report /Critique

Live Concert in Cafe Grosskopf

Freitag, 9  November in Herzebrock Westfalen Germany.

 

Phil Shackleton in Café Grosskopff

Am Freitagabend, dem 9. November wurde die Reihe von Konzerten in der Klosterschänke Café Grosskopff am Herzebrocker Kirchplatz mit einem Soloauftritt von Phil Shackelton fortgesetzt.
Phil Shackleton kam Anfang der 1980ger nach Gütersloh, wo er lange als Musiker arbeitete und lebt jetzt in Lübbecke. Schon seinen zweiten Auftritt hatte er in Herzebrock und so merkte man ihm die Freude an, wieder einmal hier zu sein und sich an seine Anfangszeit zu erinnern. Gemeinsam mit dem Publikum machte er sich auf eine Zeitreise durch die Musikstile und Epochen, die im Laufe seiner mehr als 30jährigen Musikerkarriere viel für ihn bedeutet haben, „Die Stücke, die ich heute Abend spiele, zählen zu meinen absoluten Lieblingsliedern, zu allen habe ich eine persönliche Beziehung,“ erklärte er, „und es gibt so viele Lieder, die ich heute Abend spielen will…“ Auf dem Programm standen Eigenkompositionen sowie bekannte Titel berühmter Künstler.
Mit „Dirty Old Town” erinnerte er sich an seine nordenglische Herkunft und mit dem Blues und Soul an seine musikalischen Ursprünge, schnell folgten auch Beat, Pop und Rock, wobei Shackleton es perfekt verstand, das Publikum mitzureißen: spätestens beim Simon & Garfunkel- Hit „Mrs Robinson“ stimmten alle mit ein.
„Es macht einfach Spaß!“ freute sich Phil Shackleton in der Konzertpause und erklärte seinen engen Bezug zur Musik: „Wenn die Musik ein Teil von mir ist, merkt das Publikum so etwas, dann bin ich authentisch. Und beim Instrument ist das auch so: mit der Zeit wird die Gitarre ein Teil von mir und ich muss nicht mehr darüber nachdenken; dann kann eine Gitarre eine ganze Band ersetzen!“
Nach einem Jahr krankheitsbedingter Pause wieder auf der Bühne zu stehen, bereitete Vollblutmusiker Phil Shackleton sichtlich Vergnügen, was bestimmt auch daran lag, dass es locker und familiär zuging – wobei am Freitagabend eine ziemlich große Familie erschienen war – im Café Grosskopff war kaum mehr Platz übrig.
Der große Zuspruch bei den Veranstaltungen in diesem Jahr bestätigen Nilza de Lima-Grosskopff darin, auch in Zukunft ausgesuchte Konzerte in ihrem Lokal stattfinden zu lassen; in Künstlerkreisen wie bei den Musikfans hat sich die nostalgische Klosterschänke Café Grosskopff am Herzebrocker Kirchplatz bereits als tolle Location herumgesprochen. Für das kommende Jahr sind schon wenigstens drei weitere Abende mit Live-Musik geplant, vor allem mit Solokünstlern und kleineren Bands, wobei akustische Instrumente im Vordergrund stehen. Die musikalische Spannbreite reicht dabei  weit über Deutschland hinaus – passend zu internationalen Musikstilen wird es dann auch Spezialitäten aus dem jeweiligen Herkunftsland geben, von kleinen Snacks bis zu den Getränken.

Scource: Neue Westfälische Zeitung,